Es war einmal… die Wickinger: Jugendherberge

Gerade zu Corona-Zeiten erinnert man sich gerne „an die gute alte Zeit“.
Zu jeder Jahreszeit fanden im Vereinsrahmen „Traditionsveranstaltungen“ statt.
Auf eine Reise in die bewegte Wickinger-Vergangenheit möchten wir Sie in den nächsten Ausgaben einladen.

Jugendherberge

Traditionell ging die Kajakjugend im Januar in unterschiedliche Jugendherbergen und Selbstversorgerhütten im Schwarzwald.

Am Freitagnachmittag machte sich die Gruppe von Kindern und Betreuern, anfänglich noch mit dem Zug, später dann mit 9-Sitzer-Bus und Auto auf den Weg zur Jugendherberge. Auch wenn die Fahrt meist durch einige ungewollten Umwege etwas länger dauerte, sind doch immer alle gut angekommen. Vor Ort wurden dann die Zimmer verteilt und alles eingerichtet. Nach dem Verzehr des mitgebrachten Vespers ging es meist früh ins Bett, um für den Samstag ausgeschlafen und munter zu sein. Am Samstag stand Schlittenfahren, Schneeballschlachten und Schneemann bauen auf dem Programm. Meist hatten wir das große Glück günstiges Wetter mit Schnee zu haben. Wenn dies Mal nicht der Fall war, ging es zur nächstgelegenen Sommerrodelbahn und ins Schwimmbad. Abends wurde dann traditionell das erste Mal im Jahr gegrillt. Der Abend wurde dann mit gemeinsamen Spielen und Bastelaktionen, wie unserer ersten Kajak-Fahne verbracht. Nachdem sonntags alle etwas länger ausgeschlafen hatten und sich mit einem Frühstück gestärkt hatten, ging es meist ans Aufräumen und Packen. Denn leider stand die Heimfahrt wieder an. Nach meist sehr ruhigen Heimfahrten sind alle gut und wohlbehalten, aber etwas müde, an der alten Schule angekommen. Alles in allem waren es sehr schöne, aber anstrengende Wochenenden.

Wie alle Wickinger-Veranstaltungen fand die Jugendherberge Einzug in das „Große Buch der Wickinger“. Und wir sehen, dass auch Jahre (und Generationen) später an diese Veranstaltung gedacht wird.

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